SWIFT

Was ist SWIFT?

Das Zahlungsnetzwerk SWIFT wird in über 200 Ländern und von weit mehr als 11.000 Instituten verwendet. Die Begrifflichkeit SWIFT steht dabei zum einen für den Namen des Netzwerkes und ist gleichsam eine Abkürzung für die dahinter stehende Gesellschaft, die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication mit Sitz in La Hulpe bei Brüssel.

Finanzinstitute, die im SWIFT-Netz angeschlossen sind, können über das System schnell und sicher Daten austauschen, die beispielsweise der Auslösung von Zahlungsaufträgen im Außenwirtschaftsverkehr dienen.

 

Wie funktioniert SWIFT?

SWIFT selbst wickelt keine Zahlungen ab und ist nicht direkt an der Verbuchung einer Überweisung beteiligt. Das Netzwerk dient lediglich der Übermittlung von Nachrichten wie Zahlungsaufträgen zwischen Konten von Finanzinstituten, die im SWIFT-Netz angeschlossen sind. SWIFT stellt also die technische Infrastruktur und das Kommunikationsnetzwerk zur Verfügung, das zur elektronischen Datenübermittlung benötigt wird.

Die über SWIFT übermittelten Daten sind dabei genormt, um Missverständnisse und Fehler zu vermeiden. So ist jedes Finanzinstitut durch eine eigene SWIFT-Adresse gekennzeichnet, die die schnelle und eindeutige Identifizierung des Finanzinstituts ermöglicht. Diese wird als Bank Identifier Code (BIC) bezeichnet, der sich aus einzelnen Kennzeichnungen für das Finanzinstitut, dem Herkunftsland und dem Filialstandort zusammensetzt.