PayTechTalk 54 – Blockchain- und Krypto-Regulierung aus britischer und deutscher Sicht

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In der heutigen Episode des PayTechTalk spreche ich mit den Krypto- und Blockchain-Experten James Burnie (gunnercooke) und Alireza Siadat (Annerton) über Blockchain- und Krypto-Regulierung – sowohl aus britischer als auch aus deutscher Sicht. Darum geht es:

Das regulatorische Umfeld von Krypto und Blockchain in Großbritannien?

Großbritannien reguliert Blockchain und Krypto anders als andere EU-Mitgliedsstaaten. Großbritannien hat die AMLD5 umgesetzt und ein Regelwerk für die Behandlung von Kryptowerten entwickelt, das auf einer Einzelfallprüfung basiert und nicht auf einem Gesetz über Kryptowerte. Die regulatorische Behandlung von Kryptowerten unterscheidet sich zwischen den einzelnen Kryptowerten (Zahlungs- vs. Nutzungs- vs. Wertpapier-Token) und den angebotenen Dienstleistungen oder Promotion.

Unterschiedliches Krypto-Regulierungssystem in Deutschland

Mit der Einführung des AMLD5 hat Deutschland als erster EU-Mitgliedstaat Kryptowerte und das Kryptoverwahrgeschäft durch das Kreditwesengesetz geregelt. Firmen aus dem Ausland (z.B. Großbritannien) dürfen ihre kryptorelevanten Dienstleistungen nicht grenzüberschreitend im deutschen Markt anbieten. Wer mehr dazu wissen möchte, dem empfehle ich den Beitrag zum Thema „Kryptowerte & Kryptoverwahrgeschäft: Die Verwahrung von digitalen Fondsanteilen“ von Alireza Siadat und Anna Izzo-Wagner hier auf PayTechLaw.

Zukunft der Krypto-Regulierung in Großbritannien im globalen Kontext

Großbritannien entwickelt ein einzigartiges Krypto-Regulierungsumfeld. Post-Brexit, UK könnte ein FinTech-Regulierungsumfeld entwickeln, das im globalen Kontext einzigartig ist. Ein Blick auf den US-Markt, wo gemäß einer Veröffentlichung  US-Banken das Kryptoverwahrgeschäft anbieten dürfen, zeigt, dass die Krypto-Regulierung in jeder Gerichtsbarkeit immer unterschiedlicher wird.

Ein spannendes Thema, Reinhören lohnt! Ich wünsche Euch viel Spaß mit PayTechTalk 54!

Dieser Podcast ist auf Englisch.

 

Mehr über James Burnie und gunnercooke

James Burnie: James ist Partner bei gunnercoke. Er berät ein breites Spektrum von Unternehmen in den Bereichen Finanzdienstleistungsregulierung und FinTech. Er berät Finanzinstitute zu allen Aspekten der Finanzregulierung in der EU und im Vereinigten Königreich. Dazu gehören Beratungs-, Projekt- und Transaktionsarbeiten im Zusammenhang mit der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, der Richtlinie über Kapitalanforderungen und Regulierung, dem FCA-Handbuch und dem PRA-Regelwerk (einschließlich Wohlverhaltensverpflichtungen und finanzieller Förderung), der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds und Fragen des Regulierungsumfangs.

gunnercooke ist eine Challenger-Law Firm, in der ausschließlich kommerziell orientierte Senioranwälte die britische FinTech- und Blockchain-Industrie beraten.

 

Cover picture: Copyright © PayTechLaw

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